Die Reise nach New York und die IWCMF.

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Zwei Tage vor Beginn dem Anfang des Festivals, den 26.7.13, kam ich in New York an. Die ersten zwei Tage konnte ich die Stadt ein bisschen erkundigen und kennen lernen. Am Sonntag den 28. war die Anmeldung für das Festival, ein kennen lernen und Treffen mit meinem Ensemble und am Abend das Konzert der Lehrer vom Imani Winds Quintett.
Es ist ein jährliches Sommer Kammermusik Festival in der berühmten Musikschule Juilliard in New York. Der Imani Winds Chamber Music Festival fokussiert sich um die Blässerquintett-Formation. Es kommen Flötisten, Oboisten, Klarinettisten, Fagottisten und Hornisten von viele verschiedene Orte. Es gibt aber auch einige Trios und einige Stücke mit Klavier.
Die meisten kommen aus vielen Orten innerhalb den Vereinigte Stätte (von Puerto Rico bis Atlanta), es gab auch Musiker aus Brasilien, Kolumbien und Spanien. Ich war der einzige aus der Schweiz.
Das Festival wird von Imani Winds, ein berühmter Blässer Quintett aus New York und die Juilliard School of Music organisiert. Juilliard ist wirklich eine wunderschöne und interessante Schule.
Wenn man am Festival teilnimmt, kann man sich mit einem Ensemble oder einfach allein anmelden. Es gab sehr gute Ensembles, die ziemlich lang mit ihrem Quintett arbeiten. Mein Ensemble wurde mit 5 allein angemeldeten Musiker. Cailley aus Tenesee (Oboe), Puyin aus China (Klarinette), Elias aus Texas (Fagott) und Thommy aus New York (Horn).
Paula RobinsonDer Rhythmus des Festivals war sehr intensiv. Während der ersten Woche musste ich früh am Morgen allein einspielen und üben, später gegen 10:30 hatten wir ein Coaching mit einem Musiker von Imani. Am Nachmittag gab es verschiedene Work-shops oder Meisterkurse und Proben mit meinem Ensemble bis am Abend. Um 19:00 fand normalerweise ein Konzert statt. Ich konnte während der Woche die Meisterklasse von Sato Moughalian besuchen und individuelle Stunden mit ihr haben.

 Am Samstag, das Ende der ersten Woche, gab es der Symposium Tag, es gab viele verschiedene Masterklassen, Konzerte und Präsentationen. Ich konnte viele professionelle Flötisten und Flötistinnen kennen lernen, Barbara Seisel von dem Projekt „Green Golly“, der beatboxing Flötist Greg Patillo und die berühmte Paula Robinson, für die ich vorspielen durfte.
Am gleichen Tag war unser erstes Konzert als Ensemble. Wir spielten im Auditorium des Mannes College, The New School of Music. In unser Repertoire haben wir Villalobos „Quintette en forma de choros“, Francaix „Quintet“ und Carter „Quintet“ gearbeitet. Das letzte Stück hat uns fasziniert, wir haben uns entschieden, uns darauf zu konzentrieren. Es ist ein sehr schwieriges Stück, aber wunderschön. In diesem ersten Konzert haben wir nur den ersten Satz gespielt.
Am Sonntag haben wir für den Kammermusikmeisterkurs von Carol Wincenc gespielt. Es war sehr interessant und sie hat uns sehr positiver Feedback gegeben.
el cuartetoDie letzte drei Tage waren sehr intensiv: proben, üben, Meisterkurse, Privat¬stunden. Es gab zwei Schlusskonzerte in der Christ and St Stephen’s Kirche, wir spielten das ganze Carter „Quintet“ und es ging sehr gut. Da wir uns so stark im Carter Stück verbissen haben, haben wir unser Ensemble „Cartet“ (Carter Quintet) gennant. Am letzten Tag gab es das letzte Konzert und nahmen Abschied von allen Kollegen und der wunderbaren Musik. Es war ein gelungenes Ende.
Nach dem Festival habe ich noch einige Tage New York in aller Ruhe genossen. Ich bin dankbar für diese tolle Erfahrung, die ich machen durfte mit und durch die Unterstützung von vielem wunderbarem Menschen. Besonderen Dank an die Stiftung Lyra und die Schweizerischen el cuartetoInterpreten Stiftung, durch deren Beitrag diese Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.



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